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]]>Einer für alle, alle ins Theater!
Als Alexandre Dumas seinen historischen Roman über D’Artagnan und seine Musketierkumpane als Fortsetzungsroman veröffentlichte, ahnte er nicht, dass dieser zu einem Muss der Unterhaltungsliteratur und regelmäßig im Kino oder Fernsehen verfilmt werden würde. Das junge Theaterkollektiv 49701 geht auf die Essenz des Werks zurück und nimmt das Prinzip der Episoden wieder auf, das in der Ära von Serien aller Art wieder den Zeitgeschmack trifft. In einer Bühnenfassung, die meilenweit von Umhang, Degen und Feder entfernt ist, aber von lustigen Anachronismen nur so strotzt, gelingt es dem Kollektiv, der Erzählung vom jungen Helden, der nach Paris geht um den Fallen der Günstlinge des Kardinal Richelieu zu entwischen, wieder zu altem Schwung zu verhelfen. Mit Klappstühlen bewaffnet, sind die Zuschauer eingeladen, dem Stück einen Tag lang zu folgen – den drei Jahreszeiten des ersten Zyklus der Abenteuer – zu einem Rundgang an verschiedenen Orten rund um den Burghof und den Schlossberg von Forbach. Eine heitere Langstreckentheatererfahrung!
PRODUKTION Collectif 49 701 UNTERSTÜTZUNG VON la DRAC Ile-de-France et la participation artistique du Jeune Théâtre National
D’après le roman d’Alexandre Dumas.
© Bernard de Rouffignac/Aurelien Gabriel Cohen
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]]>Vorstellung abgesagt wegen Tourabsage
Viva o Brasil!
Alice Ripoll bringt vielerlei Tanzstile (Passinho, Break-Dance, Samba, Dancinha, Funk…) zusammen, die sie zerlegt und gemeinsam mit den jugendlichen und erwachsenen Männern, Frauen und Transsexuellen der Compagnie Suave auf der Bühne wieder zusammensetzt. Diese zehn Artist*innen aus den Favelas von Rio besitzen eine ungeheure Lebensenergie. Im Wechsel von Momenten purer rhythmischer Raserei und Ruhephasen zeigt uns das Stück hinter der Lebensfreude und der Sinnlichkeit eine melancholische und kontrastreiche Landschaft. Der Erfindungsreichtum des Stückes wirkt wie eine machtvolle Reaktion auf ein Brasilien, dem Gewalt angetan wurde. Und wenn die Schüsse endlich verstummen und der Tanz mit betörender Virtuosität wie ein unverzichtbarer Lebensatem wieder beginnt, berührt, verstört und reißt der Schock uns mit.
UNTERSTÜTZUNG Centro Coreográfico da Cidade do Rio de Janeiro, Casa do Jongo, Rafael Machado Fisioterapia
© Renato Mangolin, Bea Borgers
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]]>Groove und Daumen hoch
Wenn sie auf die Bühne geht und ins Publikum schaut, verlangt Nina Simone Stille. Der Jazz beginnt, ihre Stimme erschallt und der Soul erfüllt den Raum. David Lescot zeichnet ihr Porträt mittels der Schauspielerin Ludmilla Dabo, welche die Partituren und das Leben der Diva singt. Er begleitet sie selbst auf der Gitarre. Das Klavier ist von der Bühne verbannt, um an die brilliante Karriere einer klassischen Sängerin zu erinnern, die ihr wegen ihrer Hautfarbe verwehrt wurde. Eine unauslöschliche Demütigung. Nina Simone wird bald eine Leitfigur für die Bürgerrechte in den USA und für die Frauenrechte. Ludmilla begegnet Nina in der Musik, im Gesang und schließlich in ihren Kämpfen. Die Werdegänge der beiden Frauen fangen an, sich zu überlappen.
Dieses Gesangsporträt lässt Nina Simone wiederaufleben und uns Ludmilla Dabo entdecken, die sich offenen Herzens und mit Macht und Blues präsentiert. Ganz klar, we’re feeling good!
PRODUKTION Comédie de Caen-CDN de Normandie /// KOPRODUKTION Compagnie du Kaïros
© Tristan Jeanne Valès
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]]>Die großen Ferien der Angst
Er ist zehn und voller Angst, von der Grundschule aufs Collège wechseln zu müssen. Seine Ferien in der Bretagne sind eine einzige Qual angesichts der Schrecken, die ihn bei Schulbeginn erwarten. Nichts kann ihn beruhigen oder ablenken: weder die Freude seines Schwesterchens und ihre komische Sprache, noch der Große aus der 9. Klasse, im Gegenteil…
Dank eines ausgefuchsten Kubus geht es übergangslos vom Meer zum Schulpult. Die drei Schauspielerinnen, die vor jeder Vorstellung untereinander ihre Rollen auslosen, spielen mit der Initiationssituation des Schulwechsels zum Collège.
Dieser vor Intelligenz und Humor sprühende Text gibt jeder Figur ihre eigene Sprache. Eltern und Kinder lachen über ihre eigene Angst: die, vor dem Moment, an dem man die Welt der Kindheit verlassen muss, um anzufangen, ganz allein etwas aus sich selbst zu machen.
PRODUKTION Théâtre de la Ville, Paris – Compagnie du Kaïros /// La Compagnie du Kaïros est UNTERSTÜTZT par le Ministère de la Culture – DRAC Ile de France /// Le texte de la pièce est VERÖFFENTLICHT aux Editions Actes sud-papiers, coll. “Heyoka jeunesse”
© Christophe Raynaud de Lage
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