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]]>Das Zusammengehen der Kämpfe
Die von Schauspieler*innen mit dem Gedanken gegründete O’Brother Company, Regisseur*innen und Autor*innen einzuladen, neue Projekte für sie auszudenken, hat diesmal den Auftrag an die frankokanadische Dramatikerin Rébecca Déraspe zusammen mit dem Regisseur Rémy Barché und der Compagnie Moon Palace vergeben. Dieser speziell für die Schauspielerin Gisèle Torteloro verfasste, unveröffentlichte Text, die so eine der seltenen Hauptrollen für eine reife Frau angeboten bekommt, ist ein lustvolles Nachdenken über die Zeit, die vergeht, und die Möglichkeit seine Überzeugungen zu überdenken, die sich unter dem Gewicht der Jahre verhärtet haben. Ein Paar in den Fünfzigern, das in seinem Alltag eher glücklich ist, nimmt, eher um des guten Gewissens halber, eine Philosophiestudentin bei sich auf. Im Kontakt mit der sehr engagierten jungen Frau müssen sie ihre Vision des Lebens mit Blick auf die neuen Sehnsüchte, die sie unisono mit ihrer Generation äußert, neu entwerfen. Für Fanny, die sorgsame Gattin, ist das eine Entdeckung, die sie komplett verändert…
PRODUKTION O’Brother Company & Cie Moon Palace /// KOPRODUKTION ACB – Scène nationale de Bar-le-Duc, La Comédie Centre dramatique national de Reims, Théâtre ouvert, Le Carreau – Scène nationale de Forbach et de l’Est mosellan /// KÜNSTLERISCHE MITARBEIT jeune Théâtre National /// HILFE BEI DER KREATION Région Grand Est, ARTCENA
Dieser Text ist der Gewinner des ARTCENA-Stipendiums für die Erstellung von Theatertexten. In Auftrag gegeben von Rébecca Déraspe für Gisèle Torterolo nach einer Originalidee von Fabien Joubert und Rémy Barché. Gisèle Torterolo ist Mitglied der O’Brother Company. Die O’Brother Company wird vom DRAC Grand Est gefördert und ist in Künstlerresidenz am ACB – Scène nationale de Bar-le-Duc. Der Text des Stücks Fanny ist bei “héâtre Ouvert Editions/Collection Tapuscrit” erschienen.
©Stephane Bordonaro
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]]>In Romance wird aus dem täglichen Weg von der Schule nach Hause ein abenteuerliches Initiationsmärchen. Projektionen, Pop-Up-Bilder, Marionetten, Siebdrucke – in einem Mix aus verschiedenen Darstellungsformen adaptiert La Soupe Compagnie das gleichnamige Bilderbuch des preisgekrönten französischen Illustrators Blexbolex. Von Kapitel zu Kapitel spinnen die beiden Erzählerinnen eine immer facettenreichere Collage von Bildern, Figuren und Worten. Das Publikum wird dazu ermutigt, sich abseits gängiger Erzählstrukturen auf durcheinandergewirbelte Motive und Fäden einzulassen, um daraus eigene Geschichten zu weben – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Dabei reichen wenige Wörter, aus denen ganze Geschichten wachsen. Aus dem Kleinen, Alltäglichen heraus entsteht ein viel größeres Universum, in dem Hexe, Räuber und Königin ihren Platz haben. Aus dem unbekannten Passanten wird ein Märchenheld und auch das Bühnenbild sowie die Figuren wachsen von einer zur anderen Sequenz mit. So ermutigt Romance dazu, im Kleinen das Große zu sehen und schärft damit die Wahrnehmung für das Besondere im Gewöhnlichen.
PRODUKTION La SOUPE Compagnie /// KOPRODUKTION La Passerelle, Rixheim; La Méridienne, Scène conventionnée de Lunéville; Théâtre Ici&Là, Mancieulles; La C.C.A.S., Mil Tamm, projet culturel du Pays de Pontivy /// FÖRDERUNG UND PARTNER Ministère de la Culture et le Communication DRAC Grand Est IM RAHMEN VON La Belle Saison; SPEDIDAM; Petits bonheurs, Montréal; Les Casteliers, Montréal; Agence Culturelle Grand Est; Théâtre Gérard Philipe, Scène conventionnée pour les arts de la marionnette et les formes animées, Frouard; Théâtre Dunois – Un Théâtre à Paris pour l’enfance et la jeunesse; Commune de Kolbsheim /// LA SOUPE COMPAGNIE WIRD VON DER Région Grand Est GEFÖRDERT.
© Marine Drouard
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]]>Theater, Kino, Bilderbuch, Comic. Was Konversation bietet, ist ein bisschen von all dem zugleich. Nachdem es sich die Besucher*innen bequem gemacht haben, tauchen sie ein, die Geschichte kann beginnen! Stimmen und Geräusche werden ausgestrahlt und bringen die Zuhörer*innen den Figuren ganz nah. Die projizierten Illustrationen, fantastisch, abstrakt oder gar mysteriös laden dazu ein, sich ganz der Fantasie hinzugeben. Eine Zeit des Zuhörens, ein Moment, der rundum das Thema Muttersprache zum Nachdenken anregt.
Konversation erzählt vom Lebensweg eines kleinen Jungen, Kind eines deutsch-französischen Paars. In der Schule und auch zu Hause ist es nicht immer einfach, mit den beiden Sprachen zu jonglieren. Wie wird unser Held mit dieser Besonderheit umgehen, die zu ihm gehört?
PRODUKTION O’Brother Company /// KOPRODUKTION Moon Palace, Le Carreau, Scène nationale de Forbach et de l’Est mosellan, Comédie de Colmar
© Marianne Tricot
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]]>Im südafrikanischen Dschungel machen sich auf mysteriöse Weise ein paar Elefanten auf den Weg. Sie begeben sich zum Haus eines Mannes. Lawrence war jemand, der für sie zählte, er war einer von ihnen. Der alte Mann ist gerade verstorben und die Elefanten wollen ihm ihre letzte Ehre erweisen. Die Compagnie Formiga Atómica hat sich von dieser unglaublichen, aber wahren Geschichte inspirieren lassen und ein witziges, poetisches, tiefgründiges Theaterstück daraus gemacht, für alle ab sechs Jahren.
Von allerlei Minispielzeugen und Plastikkrokodilen, -nashörnern und anderen wilden Tieren umgeben, spricht der Erzähler Miguel Fragata mit viel Feingefühl und zugleich auf ganz einfache Weise vom Leben und vom Tod. Auf der Bühne ist diese Erzählung, begleitet von einigen Fotos, eingewoben in Moskitonetze, deren feine Schleier in sanftes, warmes Licht getaucht sind und Schattenspiele hervorrufen.
PRODUKTION Formiga Atómica /// KOPRODUKTION Formiga Atómica, Artemrede- Teatros Associados, Centro Cultural Vila Flor, Maria Matos Teatro Municipal, Teatro Viriato /// EIN PROJEKT FINANZIERT VON Governo de Portugal, Secretário de Estado da Cultura, Direcção- Geral das Artes
© Filipe Ferreira
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]]>Ein Mädchen lebt mit ihrem Großvater in einer weißen Papierwelt, die von einem fürchterlichen Wind heimgesucht wird. Die Windböen sind so stark, dass sie alles auf ihrem Weg mitnehmen, Ideen, Worte, Gedanken. Als die Kleine die seltsame Entdeckung einer ihr ganz fremden Welt macht, gerät ihr Leben aus den Fugen. Dort, auf der anderen Seite der Mauer, gibt es Farben, Musik, Wimmelwörter, Stifte zum Schreiben und zum Zeichnen. Aber der Tornado verfolgt sie, will sie dahin zurückbringen, wo sie herkommt. Das mutige Mädchen entschließt sich, sich gegen den erdrückenden Wind zu stemmen, der ihr Land zum Schweigen bringt.
Unter den geschickten Händen der Künstler*innen der Compagnie Des Fourmis dans la Lanterne erwachen die Marionetten mitten in einem Universum aus Notizblöcken und ausgeschnittenen Papieren zum Leben. Ein ganz und gar visuelles Theater entsteht vor unseren Augen. Ohne ein einziges Wort erzählt das Duo von Zensur und Redefreiheit, allein durch starke Bilder. Vom Flug eines Papierschmetterlings zum Jahreszeitenwechsel eines Pappbaums wird diese Geschichte des Widerstands für die Jüngsten, aber auch die Großen, taktvoll und liebenswürdig erzählt.
UNTERSTÜTZUNG UND PARTNER Région Hauts-de-France; Le Nautilys, Comines; Maison Folie Beaulieu, Lomme; Maison Folie Moulins, Lille; La Manivelle Théâtre, Wasquehal; La Makina, Hellemmes
© Fabien Debrabandere, Pierre-Yves Guinais, Sonia De Boni
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]]>Mitten auf einer Lichtung in einem Wald aus Garderobenständern trifft ein kleines Mädchen mit roter Kappe einen naschhaften Wolf mit spitzen Ohren und eine erkältete Großmutter. Ohne ein einziges Wort, dafür mit großem Einfallsreichtum erzählt die Compagnie Toutito Teatro uns Rotkäppchen für die Allerkleinsten, ein allererster Theaterbesuch.
Alle Zuschauer*innen finden ein Plätzchen auf der Bank am Waldesrand, und alle haben erstklassige Sicht! Wir hören Vögel zwitschern, Regentropfen fallen, den Wind blasen… A petits pas dans les bois ist ein Märchen zum Schauen und Hören, das geschickt Marionetten und Objekttheater vermischt und dazu die Musik swingen lässt. Mithilfe kleiner Stofffiguren, ein paar gut gewählter Requisiten und fantasievoller Kostüme wechseln die drei Schauspieler*innen im Nu ihre Rollen. Eine flüchtige Geste skizziert eine Emotion, ein kleiner Tanz versetzt uns mitten in ein lustiges Versteckspiel zwischen den Bäumen
PRODUKTION Toutito Teatro /// KOPRODUKTION Le Trident, Scène nationale de Cherbourg-en-Cotentin; Le Sablier, Scène conventionnée, Ifs; Le CRéAM, Dives-sur-Mer; Théâtre Municipal de Coutances, Scène conventionnée (associated artists); Le Quai des Arts, Argentan; La Minoterie, Scène conventionnée, Dijon /// MIT DER UNTERSTÜTZUNG VON Ateliers Intermédiaires, Caen; EAT, Randonnai; Moulin de Louviers; Théâtre Foz, Caen; L’Archipel, Granville; Ville de St-Sauveur-Lendelin; Cité Théâtre, Caen /// TOUTITO TEATRO WIRD UNTERSTÜTZT VON Ministère de la Culture et de la Communication DRAC de Normandie; Région Normandie (compagnie conventionnée); Conseil Départemental de la Manche (compagnie conventionnée); Ville de Cherbourg-en-Cotentin.
© Virginie Meigne
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]]>Contes et Légendes (Märchen und Legenden) ist eine vorausblickende, dokumentarische Fiktion über die Selbstkonstruktion in der Jugend und den Mythos der künstlichen Kreatur. Sein letztes Stück Ça ira (1) Fin de Louis (Es wird schon 1 Ludwigs Ende) tauchte hinunter zu den Ursprüngen unserer politischen Organisation ab der Revolution von 1789. Diesmal setzt Joël
Pommerat seine Observation der gegenwärtigen Werte und Identitäten fort, indem er eine leicht futuristische Welt inszeniert, in der Menschen und soziale Roboter zusammenleben. In der Art eines Anthropologen der Zukunft beobachtet er eine Reihe von Beziehungen zwischen Jugendlichen, Erwachsenen und Androiden. Mehr als ein weiterer Diskurs über die Gefahren oder den Fortschritt der künstlichen Intelligenz zu führen, lässt einen Contes et Légendes durch eine Zusammenstellung heikler und komischer Situationen vielmehr die Ambiguitäten der verschiedenen Formen von Existenz und Wahrheit spüren.
PRODUKTION Compagnie Louis Brouillard /// KOPRODUKTION Nanterre-Amandiers – Centre dramatique national, La Coursive – Scène nationale de La Rochelle, Comédie de Genève, le Festival d’Anjou, La Criée – Théâtre National Marseille, Théâtre français du Centre national des Arts du Canada – Ottawa, La Filature – Scène nationale de Mulhouse, Le Théâtre Olympia – Centre dramatique national de Tours, Espace Malraux – Scène nationale de Chambéry et de la Savoie, Bonlieu – Scène nationale d’Annecy, L’Espace Jean Legendre – Théâtre de Compiègne, La Comète – Scène nationale de Châlons-en-Champagne, Le Phénix – Scène nationale de Valenciennes, L’Estive –
Scène nationale de Foix et de l’Ariège, la MC2 – Scène nationale de Grenoble, Le Théâtre des Bouffes du Nord, ThéâtredelaCité – CDN Toulouse Occitanie, le Théâtre National de Bruxelles et le National Taichung Theater. /// UNTERSTÜTZUNG Coq Héron Productions et les Manufactures Février. /// FINANZIERT VON la Région Ile-de-France. /// HILFE du Ministère de la Culture.© Elisabeth Carecchio
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]]>Hier und jetzt
Ausgehend von Interviews mit seiner Mutter und ihren beiden Schwestern hat Gurshad Shaheman, den wir in Pourama Pourama entdeckten durften, drei miteinander verschlungene Monologe geschrieben. Die drei Frauen sind Ende der 50er im Iran geboren. Sie haben als linke Aktivistinnen die Revolution von 1979 mitgemacht, haben die Desillusion nach der Islamisierung des Landes kennengelernt und die acht Jahre Krieg erlebt… In den 90ern haben sich zwei von ihnen dafür entschieden, den Iran zu verlassen. Die eine Richtung Frankreich, die andere nach Deutschland, während die dritte im Lande geblieben ist. Die Erzählungen der drei gleichzeitig miteinander verknüpften und getrennten Schicksale zu kreuzen, ist wie eine Vivisektion des Lebens der iranischen Frau gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Auf der Bühne bewegen sich in der Gegenwart die Mutter und die Schwestern in einem Glaskubus, während auf der anderen Seite der Bühne Schauspielerinnen ihre Stimmen, ihre Vergangenheit, ihre Geschichte verkörpern. Die Zeitebenen begegnen sich im Rhythmus einer sensiblen klanglichen Arbeit und aserischen Liedern, die live von Gurshad Shaheman gesungen werden. Diese neue Produktion dürfte starke Gefühle wecken.
KOMPAGNIE La Ligne d’Ombre /// PRODUKTION Festival Les Rencontres à l’échelle – Les Bancs Publics /// KOPRODUKTION le phénix, scène nationale Valenciennes, Pôle arts de la scène – Friche la Belle de Mai, Maison de la Culture d’Amiens, TnBA – Théâtre national de Bordeaux en Aquitaine, Le Carreau scène nationale de Forbach et de l’Est Mosellan, le Théâtre d’Arles, scène conventionnée d’intérêt national art et création – nouvelles écritures /// KÜNSTLERRESIDENZ Le Manège Maubeuge, Les Bancs Publics – Friche la Belle de Mai, Théâtre Les Tanneurs /// UNTERSTÜTZUNG DRAC Hauts-de-France, Région Hauts-de-France, Fonds SACD Théâtre, Spedidam
Texte lauréat de la bourse d’écriture de l’association Beaumarchais-SACD /// DANKSAGUNG Sophie Claret, Camille Louis, Judith Depaule
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© Jean-Louis Fernandez
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]]>Ein echter Hit!!!
Die Zuschauer*innen dachten, sie nehmen an einer Lotterie teil, aber tatsächlich sind sie beim großen Wiedersehen von Vater und Tochter unter den Augen eines Festsaalentertainers dabei, der völlig schräg ist.
Die Tochter, die jetzt in der Stadt lebt, ist auf Distanz zum ländlichen Milieu gegangen, in dem es ihr nicht recht gelungen ist, sich zu verwirklichen. Trotzdem möchte die junge Frau eine kleine Reportage über ihren Vater und die Region, in der sie aufgewachsen ist, machen.
Das ist der Anlass, vor den Augen des Publikums zwei Existenzen aufzufächern.
Das Stück entwickelt sich zum Musical, denn eine Gruppe von Salontänzer*innen, die der festen Überzeugung sind, dass sie Vorrang vor den Mietern des Festsaals haben, stören den Ablauf des Abends mit höllischen Madison-Jazzdanceattacken…
KREATION dans le cadre de « Par les villages », projet hors-les-murs de la Comédie de Colmar /// UNTERSTÜTZT le Grand Pays de Colmar, la DRAC Grand Est et le Conseil départemental du Haut-Rhin. /// PRODUKTION Comédie de Colmar – Centre dramatique national Grand Est Alsace
Bilder (Probe): André Muller
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